Kulturpark West: Kiefer begrüßt Planungen der Architekten fürs Gaswerk

30. Januar 2014

Kiefer: „Container sind vom Tisch – Erster Teil der SPD-Forderungen ist damit erfüllt

Dr. Stefan Kiefer begrüßt die Planungen des internationalen Architektenteams für eine kreativkulturelle Nutzung des Gaswerkeareals.

„Ich finde die Planungen der renommierten Architekten aus Deutschland und den Niederlanden nach erstem Studium durchaus ansprechend. Hier werden kreative aber umsetzbare Vorschläge gemacht, welche die „historische“ Bausubstanz in ihrer äußeren Erscheinung nicht antasten, dem Kulturpark West aber trotzdem den notwendigen Raum zur Entfaltung bieten.“

Dass es keine Container auf dem Gelände geben wird, ist für Kiefer ein wichtiger Baustein bei der Gesamtbeurteilung. „Gut, dass diese Idee des OB und des Baureferenten nicht umgesetzt wurde. Für die SPD und mich war dies vom ersten Tag an ein ‚no go‘. Damit wäre man weder den Künstlern und Kulturschaffenden, noch dem Industriedenkmal ‚Gaskessel‘ gerecht geworden.“

Im Weiteren war der SPD wichtig, dass die Kulturschaffenden mehr und nicht weniger Räume bekommen und dass diese weiterhin zu Mieten von um die 6,00 € pro Raum angeboten werden. „So schön die Machbarkeitsstudie auch ist, eine Reihe von Fragen gilt es nun sauber zu beantworten: * Wann und wie wird die Machbarkeitsstudie den Nutzern (Künstler/ Kulturschaffenden) und Anwohner vorgestellt und diese mit Ihnen im Rahmen einer „Bürgerwerkstatt“ diskutiert?
* Will die Mehrheit der Nutzer einen Umzug auf das Gelände des Gaskessels?
* Welche Gesamtkosten sind für einen möglichen Umzug auf das Gaskesselgelände anzusetzen?
* Wer ist der zukünftige Eigentümer des Geländes?
* Welche Kosten muss die Stadt tragen und welche Dritte (SWA, Freistaat, Bund, etc.)? Wie hoch werden die Mieten im Gaskessel sein?
* Wie kann eine sinnvolle verkehrliche Erschließung aussehen?“

Der OB-Kandidat der SPD verdeutlicht, dass mit der Machbarkeitsstudie nur der erste Teil des SPD-Antrags abgearbeitet wurde. „Der zweite Teil, eine Machbarkeitsstudie samt Kostenschätzung für den Verbleib des Kulturpark West an Ort und Stelle auf dem Reese-Areal fehlt. Erst wenn diese vorliegt, kann man auf Grundlage der Fakten und unter Abwägung der Interessen der Künstler und Kulturschaffenden, der Anwohner sowie unter Berücksichtigung von Aspekten der Stadtentwicklung und des Städtebaus eine fundierte Entscheidung treffen.“

„Hier muss zusammen mit der AGS als Grundstückseigentümer des Reese-Areals schnell eine abgestimmte Vorgehensweise gefunden werden. Das Thema Kulturpark West ist mir und meiner Partei, die Geburtshelfer im Jahr 2006 war, zu wichtig, um mit einem Schnellschuss kurz vor der Stadtratswahl punkten zu wollen“.

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