Radfahrende müssen ein Gesicht bekommen

19. November 2013 | Verkehrspolitik

Wird die Fahrradstadt 2020 von Augsburger Politikern ernst genommen?

Die Jusos haben am Freitag, den 15 November, mit einer skurrilen Aktion das Thema Fahrradstadt wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Mit dem Motto "Fahrradfahrer brauchen ein Gesicht" starteten sie einen Flashmob, bei dem sie mit bunt bemalten Pappkartons auf dem Kopf durch die Maxstraße über den Königsplatz bis zum Bahnhof radelten. Auf den Kartons hatten sie Sprüche wie „Kalorien statt Benzin“, „Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer“ oder „Augsburg – Fahrradstadt 2020? Wir wollen Taten statt Worte sehen“ geschrieben.

Mit ihrem Flashmob wollen die Jusos auf ihre Forderungen aufmerksam machen. Sie setzen sich für den Ausbau des Radwegenetzes, für mehr Sicherheit beim Fahrradfahren und eine stärke Gewichtung des Rades in der Stadtpolitik ein. Um dies zu erreichen, fordern sie unter anderem eine autofreie Maximilianstraße und Bahnhofstraße.

Die Juso Vorsitzende Anna Rasehorn meint: "Das dieses Thema immer wichtiger für uns Bürger in Augsburg wird, zeigen die verschiedenen Aktionen von Organisationen und Bündnissen in Augsburg. Bei unserer Aktion haben wir viel Zuspruch von Passanten bekommen. Das bestärkt uns, uns für das Fahrradthema einzusetzen."

Im ersten Haushaltsentwurf für 2014 sind keine finanzielle Mittel für die Fahrradstadt zu finden. "Dies bestätigt die unliebsame Behandlung des Themas in den vergangenen Jahren. So ist erst nach Druck von uns und der SPD Augsburg die Stadt Augsburg der Arbeitsgemeinschaft 'Fahrradfreundliche Kommunen in Bayern' im Bayerischen Städtetag 2011 beigetreten, obwohl dies ein Wahlversprechen von OB Gribl 2007 war ", so Juso Vize Marco Oertel.

Jusos Rad-Demo in Augsburg Bild-Quelle: Jusos Augsburg, Bildbearbeitung: Thorsten Frank

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