SPD fordert Ideenwettbewerb für den Pfannenstiel

14. November 2013

Mardaus: „Think big! Alles andere wird unserem römischen Erbe nicht gerecht!“

Der Vorschlag der Verwaltung in einer Planungswerkstatt mögliche Nutzungskonzepte für die Dominikanerkirche zu erarbeiten, wird von der SPD zwar begrüßt, allerdings darf dadurch keine Vorfestlegung auf einen Standort für ein neues römisches Museum in Augsburg erfolgen. „Denn solch eine „enge“ Planungswerkstatt wir der Frage, wie Augsburg mit seinem römischen Erbe zukünftig umgeht, nicht gerecht“, erläutert der kulturpolitische Sprecher der SPD, Dr. Frank Mardaus.

Daher sprechen sich die Sozialdemokraten für einen offenen Ideenwettbewerb aus, der sowohl die Standorte Predigerberg als auch Pfannenstiel für ein neues römisches Museum untersucht und gegenüberstellt. Dies wurde seitens der SPD-Fraktion auch bereits zweimal in diesem Jahr beantragt.

„Dass die Verwaltung dem Anliegen der SPD bisher in keiner Weise nachgekommen ist, ist ungeheuerlich. Bereits bei den Verhandlungen zum Haushalt 2013 war die Auslobung eines Ideenwettbewerbs für den Pfannenstiel eine essenzielle SPD-Forderung, um dem städtischen Budget zustimmen zu können. Ich habe das Gefühl die Stadtregierung spielt hier mit falschen Karten, indem sie gefasste Beschlüsse lediglich einseitig umsetzt“, so Dr. Stefan Kiefer.

Natürlich wird die Entscheidung, an welchem Standort das Neue Römische Museum entsteht, eine politische Entscheidung sein,“ betont der OB-Kandidat mit Verweis auf die Auswirkungen eines Neubaus auf die Entwicklung der Gesamtstadt.

„Wir wollen, dass deutlich wird, wieso es die Römer waren, die eine so reiche Kultur Augsburgs begründet haben. Wir denken, dass sich Bürger und Touristen in einem römischen Park informieren und erholen können und wir möchten unsere Stadt auch außerhalb der Maximilanstrasse, nämlich dort wo einst Römer lebten, weiter entwickeln“, so Mardaus weiter.

Eine europaweite Ausschreibung eines zweigleisigen Ideenwettbewerbes ist daher das Gebot der Stunde. 2000 Jahre nach der ersten römischen Siedlungen, also im Jahr 2015, sollte entschieden sein, wie die Stadt Augsburg mit ihrem Ursprung umgeht. D.h. auch, dass die Übergangslösung im Zeughaus mehr Finanzmittel braucht, als nur für die Konzeption und die Beleuchtung.

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