SPD für „Qualitätsmanagement“ bei städtischen Spielplätzen

06. November 2013 | Familie / Jugend / Kinder

Dirk Wurm: „Wir brauchen nicht mehr, sondern bessere Spielplätze!“

Der AG-Vorsitzende „moderne Familienpolitik“ der SPD Augsburg, Dirk Wurm, fordert die Einführung eines „Qualitätsmanagement“ für städtische Spielplätze. Nach Meinung des zwei-fachen Familienvaters sind viele der über 340 Spielplätze unattraktiv.

„Neben dem Problem der Nachbarschaftsstreitigkeiten durch unsachgemäße Benutzung der Spielplätze, ist die mangelnde Attraktivität vieler Plätze ein großes Problem. Von den gut 340 Spielplätzen im Stadtgebiet fallen mir viele Spielplätze ein, die seit langem keine Kinder mehr gesehen haben. Sie sind veraltet, schlecht ausgestattet und teils in schlechtem Zustand und somit für Kinder und Eltern nicht nutzbar“.

Der Stadtrat verabschiedet jedes Jahr ein „Spielplatzprogramm“, in dem die Vorhaben – Neubauten und Ersatzbeschaffungen – aufgelistet sind. Umgesetzt wird davon in der Regel nur ein Bruchteil. Nach Meinung von Wurm ist dies in den letzten Jahren immer schlimmer geworden. „Das Spielplatzprogramm ist seinen Namen nicht mehr wert. Darin befinden sich Vorhaben, die seit Jahren geschoben werden, weil der finanzielle Aufwand gescheut wird. Auch werden teilweise Ersatzbeschaffungen für Plätze vorgenommen, die gar nicht mehr besucht werden. Andere, wichtige Vorhaben bleiben dafür liegen, wie z.B. der Kinder- und Jugendspielplatz am Wertachuferweg, der statt 2014 nun vielleicht 2015 kommen soll“, so Wurm.

„Es braucht ein „Qualitätsmanagement“ für die Spielplätze mit klarer Prioritätensetzung und vernünftiger Mittelausstattung. Hier wäre seitens des zuständige Referenten dringend mehr Eifer gefragt. Dies gilt auch für die begleitende Konfliktprävention im öffentlichen Raum, de-ren Mittel im kommenden Jahr gekürzt werden sollen. Dies macht keinen Sinn“, erklärt Wurm.

„Wir brauchen in Augsburg nicht mehr, sondern bessere, sprich vielfältigere und interessan-tere Spielplätze, vor allem für größere Kinder und Jugendliche, insbesondere in der Innen-stadt. Ein Einkaufszentrum ist eben kein Spielplatz. Daher ist es so wichtig, dass die Stadt-regierung endlich ein Konzept für einen Kinder- und Jugendspielplatz „Auf dem Kreuz“ vor-legt, wie von der SPD gefordert, anstatt weiterhin Verkaufsabsichten für die letzten städti-schen Liegenschaften in der Innenstadt zu verfolgen“, so Wurm abschließend.

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