Uniklinik rückt in greifbare Nähe

28. Juli 2015

Augsburger SPD bewertet Kabinettsbeschluss positiv

Heute endet die lange Hängepartie um den Umbau des Augsburger Klinikums zur Uniklinik und in absehbarer Zeit kann die konkrete Umsetzung beginnen. Das ist die Einschätzung der Augsburger SPD zum gerade in der Kabinettssitzung gefassten Beschluss der Staatsregierung, wonach der Freistaat die künftige Trägerschaft für das Klinikum in Augsburg übernimmt.

Die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Augsburg, Margarete Heinrich, die beiden Stadtrats- und Verwaltungsratsmitglieder des Klinikums, Sieglinde Wisniewski und Willi Leichtle, sowie der SPD-Landtagsabgeordnete Harald Güller bewerten diesen Beschluss grundsätzlich positiv.

Heinrich: „Mit der Errichtung einer medizinischen Fakultät geht ein über 30-jähriger Kampf der Augsburger Kommunalpolitiker einem positiven Ende entgegen.“ Güller: „Augsburg musste im Vergleich zu anderen großen Städten in Bayern bisher viel zu viel Geld für die medizinische Spitzenversorgung der Bevölkerung ausgeben. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt in Richtung „Uniklinikum Augsburg“, der Freistaat übernimmt endlich mehr Verantwortung. Deshalb können jetzt dringend notwendige Studienkapazitäten in den immer wichtiger werdenden Bereichen Umweltmedizin und Medizininformatik geschaffen werden.“

Wisniewski: „Es ist zu hoffen, dass nun die nächsten notwendigen Entscheidungen – insbesondere des (deutschen) Wissenschaftsrates – ebenso positiv ausfallen. Die Grundlage hierfür hat der Ministerrat heute in dem beschlossenen wissenschaftlichen Konzept gelegt.“

Leichtle: „Für die Mitarbeiter des Klinikums konnten gute Ergebnisse erzielt werden: dazu zählen die Garantie des heutigen Tarifs ohne „Abschmelzung“ und die Übernahme der jetzigen Altersversorgung.“ Die SPD ist erleichtert, dass die drei Worte im Goldenen Buch nun konkrete Formen annehmen, wird aber sehr genau darauf achten, dass sich die Umwandlung auf Mitarbeiter und Patienten nicht nachteilig auswirkt. Wichtig bleiben eine hervorragende Versorgung der Patienten und die Behebung von Engpässen in der Notaufnahme (mitverursacht durch die Kassenärztliche Vereinigung). Die Arbeitsbelastung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Klinikum muss vor allem durch organisatorische Maßnahmen ernsthaft reduziert werden, Einsparungen beim ärztlichen Personal sind nur dann verantwortbar, wenn die von der Klinikleitung angekündigten strukturellen Änderungen auch greifen. Das Pflegepersonal hat in den letzten Jahren erhebliche Leistungen erbracht und ist der Grundstock eines gut funktionierenden Klinikumbetriebs.

Ein reibungsloser Übergang zur Uniklinik ist für den SPD-Landtagsabgeordneten Harald Güller, der im Landtag Mitglied im Haushaltsausschuss ist, nur dann gesichert, wenn die notwendigen Finanzmittel fortwährend im Haushalt des Freistaats verankert werden. Unisono weisen die Augsburger SPD-Politiker Heinrich, Leichtle und Güller darauf hin, dass im Rahmen des Umbaus zur Uniklinik nicht nur die Spitzenmedizin für die Region erhalten bleiben muss, sondern auch die Grundversorgung für die Bevölkerung weiterhin einen hohen Stellenwert haben muss.

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