SPD offen für Gaskraftwerk in Augsburg

24. Oktober 2012 | Energiepolitik

Kiefer: Kraft-Wärme-Kopplung ist aber unabdingbar

Die SPD steht zur Energiewende. Dafür werden in Deutschland auch Gaskraftwerke benötigt, die Spitzenverbräuche ausgleichen können, wenn andere regenerative Erzeuger nicht zur Verfügung stehen sollten. Ob so ein Werk überhaupt nach Augsburg kommt, wird aber maßgeblich durch die staatlichen Rahmenbedingungen bestimmt werden, welche bislang noch gar nicht existieren (sogenannte Anreizregulierung), erklärt Dr Stefan Kiefer, Fraktionsvorsitzender und auch umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Augsburger Rathaus.

Den angedachten Standort für ein solches Gaskraftwerk in Lechhausen sieht die SPD grundsätzlich aufgeschlossen. "Ein solches Werk stinkt und dreckt nicht, anders als z.B. ein Asphaltmischwerk. Die konkreten möglichen Immissionen des Gaskraftwerkes kennen wir noch nicht und werden wir natürlich bei detaillierteren Informationen genau ins Visier nehmen", so Kiefer.

"Wenn dieses Kraftwerk nach Augsburg kommt, dann muss aber der Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung mit geplant und vorgesehen werden, denn alles andere wäre ein schlechter Witz und umweltpolitisch nicht vertretbar", so Kiefer abschließend.

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